병원에서: 교황 레오 14세가 푸틴 대통령에게 전화를 걸다
Rom – [–>Drei Tage nach seiner Lungenkrebs-Operation griff der Papst zum Hörer! Leo XIV. (71) hat aus dem Krankenhaus mit Kreml-Diktator Wladimir Putin (74) telefoniert. Sein dringender Appell: eine Waffenruhe für die abgeriegelte ukrainische Stadt Oleschky. Der Vatikan teilte mit, der Papst habe „zu einer Waffenruhe aufgerufen, um die Lieferung von Lebensmitteln und medizinischer Hilfe sowie die freiwillige und sichere Evakuierung der Zivilbevölkerung zu ermöglichen“.
Die Stadt liegt am Ufer des Dnjepr in der Region Cherson im von Russland besetzten Süden der Ukraine. Seit der Eroberung durch russische Truppen im Jahr 2022 ist Oleschky zum Schauplatz heftiger Kämpfe geworden. Jetzt ist die Stadt seit Monaten abgeriegelt, die Menschen werden ausgehungert. Von einst 24.000 Einwohnern sollen nur noch rund 2000 geblieben sein.
„Gigantische Fortschritte“: Lungenkrebs-Experte gibt gute Prognose für Papst
Beide Seiten erkennen die dramatische humanitäre Lage an. Doch bei der Verantwortung gehen die Darstellungen weit auseinander: Russland und die Ukraine werfen sich gegenseitig vor, Hilfslieferungen und Evakuierungen zu behindern.
Der Kreml machte nach dem Telefonat die ukrainische Führung verantwortlich. Putin habe eine „detaillierte Erklärung zur Verantwortung des Regimes in Kiew in der schwierigen humanitären Lage“ geliefert, hieß es aus Moskau. Zugleich sei vereinbart worden, dass „beide Seiten ihre Bemühungen koordinieren“ würden, um „Bedingungen zu schaffen, die die Sicherheit der Stadtbewohner gewährleisten und die Lieferung lebenswichtiger Güter erleichtern“, erklärte der Kreml. Ob den Worten jetzt Taten folgen, bleibt offen.
Papst steht schon wieder am Altar
Außerdem feierte Papst Leo XIV. in der Klinik eine Messe. Dabei dankte er Klinik-Mitarbeitern für ihren täglichen Einsatz.[–> [–>Der Vatikan veröffentlichte am Freitag Bilder, die Leo in einer eigens für ihn eingerichteten Kapelle der Gemelli-Klinik in Rom zeigen. Gemeinsam mit mehreren Mitarbeitern des Krankenhauses feierte der Pontifex dort Gottesdienst. Die Hostien teilte er selbst aus. Besonders dankte er den Ärzten und Pflegern für seine eigene Versorgung.
Dieses vom Vatikan zur Verfügung gestellte Foto zeigt Papst Leo XIV., der im Gemelli-Krankenhaus eine Messe zelebriert
Leo bekommt dabei rührenden Zuspruch von jungen Schicksalsgefährten: Kinder aus der Onkologie der Gemelli-Klinik schickten ihm persönliche Genesungskarten. „In gewisser Weise machen wir gerade dasselbe durch. Das hat mir das Gefühl gegeben, dir näher zu sein“, hieß es in einer Karte.
Und auch von den Ärzten kommen vorsichtig gute Nachrichten: Neue Bluttests und eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs bestätigten eine „stetige Verbesserung seines Allgemeinzustands“. Leo war am Dienstag wegen Lungenkrebs operiert worden. Ärzte entfernten den unteren Lappen seines rechten Lungenflügels. Bei dem Eingriff bestätigte sich, dass der zuvor entdeckte Knoten ein Adenokarzinom war, die häufigste Form von Lungenkrebs. Noch warten die Mediziner auf weitere Testergebnisse. Erst danach soll entschieden werden, wie Leo weiter behandelt wird.
Papst arbeitet trotz Erkrankung weiter
Trotz seiner schweren Erkrankung arbeitete der Papst vom Krankenbett aus weiter, am Samstag wurde er aus der Klinik entlassen. Am Sonntag will sich Leo sogar wieder selbst an die Gläubigen wenden. Vatikansprecher Matteo Bruni bestätigte, dass der Papst das traditionelle Angelusgebet halten werde.