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17:43 Der Dax gewinnt deutlich
카브야 마란

17:43 Der Dax gewinnt deutlich

By 카브야 마란
October 21, 2026 15 Min Read
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17:43 Uhr

Der Dax gewinnt deutlich

Der Frankfurter Aktienmarkt geht mit Gewinnen in den Feierabend. Der Dax gewinnt 1,3 Prozent auf 25.645 Punkte.

 

17:20 Uhr

Das taugt der ETF, auf den so viele setzen

17:17 Uhr

Adidas freut sich über Erstattung von Tump-Zöllen

Ein Rekordquartal und die Rückerstattung von US-Einfuhrzöllen machen den weltweit zweitgrößten Sportartikelkonzern Adidas zuversichtlicher. Das Unternehmen aus dem fränkischen Herzogenaurach schraubte seine Prognose für den Betriebsgewinn in diesem Jahr 200 Millionen auf rund 2,5 Milliarden Euro nach oben. Dabei profitiert Adidas davon, dass der Konzern rund 200 Millionen Euro der von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle zurückerhalten hat. Ein Gericht hatte sie für unzulässig erklärt.

Zugleich stemmt sich Adidas erfolgreich gegen die schwache Branchenkonjunktur und die Rabattschlacht bei Sportschuhen. Im dritten Quartal kletterte der Umsatz um neun Prozent auf 7,25 Milliarden Euro, währungsbereinigt lag das Plus bei sieben Prozent. Das Betriebsergebnis schnellte um 37 Prozent auf 1,01 Milliarden Euro – der höchste Gewinn der Firmengeschichte in einem Quartal. Vorstandschef Björn Gulden sprach von einem “großartigen Quartal”. “Die Investitionen und die Kreativität in unserem Marketing haben unsere Marke stark und Adidas weltweit wieder populär gemacht.”

16:58 Uhr

SpaceX und Super Micro stützen Wall Street

Nach positiven Nachrichten von SpaceX und Super Micro Computer schlagen die US-Börsen einen Erholungskurs ein. Der Index der Technologiebörse Nasdaq notiert gut ein halbes Prozent höher bei 26.595 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 gewinnt 0,3 Prozent auf 7736 Zähler. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte rückt um 0,2 Prozent auf 52.595 Stellen vor.

Für Gesprächsstoff sorgten vor allem der Raumfahrtkonzern SpaceX und der Elektroautobauer Tesla mit Gewinnen von 8,5 und 3 Prozent. Tech-Milliardär Elon Musk hat erstmals formelle Gespräche über eine mögliche Fusion seiner beiden Unternehmen bestätigt. Dank eines boomenden KI- und Satellitengeschäfts hat SpaceX seinen Quartalsumsatz mehr als verdoppelt. Die Ausgaben für neue Rechenzentren hätten sich in den vergangenen Monaten jedoch nahezu verdreifacht.

Gefragt sind auch die Aktien von Super Micro Computer, die nach einer optimistischen Prognose um fast 12 Prozent klettern.

Gegen den Trend fallen die Aktien von Netflix um mehr als 5 Prozent. Der Streaming-Anbieter hatte mit seiner Gewinnprognose für das vierte Quartal die Erwartungen der Anleger enttäuscht. Nun warten Anleger auf die Quartalszahlen von Meta und Tesla, die nach Börsenschluss veröffentlicht werden.

16:27 Uhr

Musk stellt Mega-Fusion von SpaceX und Tesla in Aussicht

15:51 Uhr

Mehr Öl verlässt den Persischen Golf als vor dem Krieg

17:43 Der Dax gewinnt deutlich
(Foto: REUTERS)

Die Ölexporte aus dem Nahen Osten haben wieder das Niveau von vor dem Krieg erreicht. Reedereien nutzen alternative Routen, um Engstellen wie die Straße von Hormus zu umgehen, die im Konflikt ins Visier geraten ist.

In der Woche bis zum 18. Oktober exportierten die Golfstaaten – ohne Iran – im Schnitt 24,6 Millionen Barrel Öl pro Tag. Damit lagen die Ausfuhren über dem Vorkriegsdurchschnitt von 23,3 Millionen Barrel täglich, wie von der Agentur Kpler zusammengestellte Daten zeigen.

Der Sieben-Tage-Durchschnitt der Exporte erreichte damit den höchsten Stand seit Mitte Februar – wenige Tage, bevor die USA und Israel Iran angriffen und damit einen Krieg auslösten, der die Ölexporte aus der wichtigsten Förderregion der Welt erheblich beeinträchtigt hat.

Die Zahlen schwanken der “Financial Times” zufolge deutlich stärker als vor dem Krieg und sind vorläufig. Sie umfassen Lieferungen durch die Straße von Hormus, über die vor dem Krieg der weitaus größte Teil der Ölexporte der Region abgewickelt wurde, außerdem Umladungen von Schiff zu Schiff unmittelbar außerhalb der Meerenge sowie Ausfuhren über Häfen am Roten Meer.

Die Öllieferungen durch die Straße von Hormus selbst liegen den Daten zufolge allerdings weiterhin mehr als ein Drittel unter dem Vorkriegsniveau.

15:26 Uhr

Heineken soll in Griechenland 111 Millionen zahlen

17:43 Der Dax gewinnt deutlich
(Foto: REUTERS)

Dem niederländischen Bierkonzern Heineken droht wegen des Geschäftsgebarens seiner griechischen Tochter eine Schadenersatzzahlung von 111 Millionen Euro. Ein niederländisches Gericht habe der griechischen Brauerei Macedonian Thrace Brewery (MTB) die Summe in einem Rechtsstreit mit der Heineken-Tochter Athenian Brewery zugesprochen, teilte Heineken mit. Der Konzern kündigte umgehend Berufung an, da man mit der Urteilsbegründung nicht einverstanden sei. Die Forderung setzt sich aus 43 Millionen Euro Schadenersatz und 68 Millionen Euro an aufgelaufenen Zinsen zusammen.

Hintergrund ist das Geschäftsgebaren von Athenian Brewery zwischen 1998 und 2014. Die griechische Wettbewerbsbehörde hatte die Heineken-Tochter bereits 2015 wegen Missbrauchs ihrer marktbeherrschenden Stellung zu einer Geldstrafe von 31,5 Millionen Euro verurteilt.

In dem nun entschiedenen Zivilverfahren kritisierte Heineken, die Forderung von MTB sei unrealistisch. Das Gericht habe Annahmen über Umsatz, Preisgestaltung und Rentabilität von MTB in einem hypothetischen Szenario getroffen. “Wir glauben nicht, dass der zugesprochene Schadenersatz diese Überlegungen angemessen widerspiegelt”, teilte der Brauereikonzern mit.

15:04 Uhr

Aktien von Super Micro heben ab

Eine optimistische Prognose gibt den Aktien von Super Micro Computer Auftrieb. Die Papiere des Herstellers von KI-Servern steigen im vorbörslichen Handel an der Wall Street um gut 11 Prozent. In ihrem Kielwasser legen die Aktien der Konkurrenten Dell und Hewlett Packard Enterprise um 6 und 4 Prozent zu.

Super Micro rechnet im ersten Quartal mit einem Umsatz zwischen 18,5 und 19,5 Milliarden Dollar. Zudem hob das Unternehmen seine Prognose für die Gewinnmarge an. Sorgen über die Rentabilität der Betreiber von Rechenzentren hatten in der vergangenen Woche zu einem Kursrutsch bei KI-Aktien geführt.

14:32 Uhr

Auftrag aus Deutschland beflügelt britischen Rüstungskonzern

17:43 Der Dax gewinnt deutlich
(Foto: picture alliance/dpa)

Nach einem Auftrag aus Deutschland greifen Anleger bei Aktien des britischen Rüstungskonzerns MS International zu. Die Papiere steigen um mehr als 7 Prozent. Der Konzern hatte zuvor eine Bestellung der deutschen Marine bei seiner Tochtergesellschaft MSI-Defence Systems bekanntgegeben. Geliefert werden sollen zwölf Marine-Geschützsysteme im Wert von rund 35 Millionen Euro.

14:01 Uhr

Chinese wird Chef-Kontrolleur von Puma

Der neue Puma-Großaktionär Anta Sports zieht mit zwei Mitgliedern in den Aufsichtsrat des Herzogenauracher Sportartikelherstellers ein und stellt auch den Vorsitzenden des Gremiums. Dennis Tao sei zum Aufsichtsratschef gewählt worden, teilte Puma mit.

Der 50-Jährige folgt auf Heloise Temple-Boyer, die im Puma-Aufsichtsrat seit 2019 den bisherigen Großaktionär Artemis vertreten hatte und seit 2022 dessen Vorsitzende war. Artemis, die Holding der französischen Milliardärsfamilie Pinault, hatte ihr Puma-Aktienpaket von 29 Prozent an Anta verkauft.

Tao leitet das Geschäft von Anta mit Fusionen und Übernahmen und hatte zuletzt sieben Jahre lang für Amer Sports gearbeitet. An dem finnischen Unternehmen (Salomon-Ski, Wilson-Tennisschläger und Arcteryx-Funktionskleidung) ist Anta ähnlich wie bei Puma mit einem Minderheitsanteil beteiligt.

13:36 Uhr

Michelin enttäuscht

17:43 Der Dax gewinnt deutlich
(Foto: dpa)

Ein enttäuschender Ausblick schickt die Aktien von Michelin auf Talfahrt. Die Papiere des französischen Reifenherstellers fallen um rund 6 Prozent. Damit steuern sie auf den größten Tagesverlust seit einem Jahr zu.

Finanzchefin Benedicte de Bonnechose erwartet nach eigenen Angaben für das vierte Quartal keine Erholung des Absatzes mehr. Michelin hatte am Dienstagabend die Zahlen für die ersten neun Monate vorgelegt. Der Umsatz war in diesem Zeitraum um 0,5 Prozent auf 19,18 Milliarden Euro gesunken. Zurückzuführen sei dies auf einen um 0,8 Prozent geringeren Reifenabsatz sowie auf negative Währungseffekte. Belastet habe dabei vor allem die Abwertung des US-Dollars im ersten Halbjahr, teilte das Unternehmen mit.

13:00 Uhr

Chip-Riese verhindert Engpass

17:43 Der Dax gewinnt deutlich
(Foto: REUTERS)

Eine drohende Verschärfung der globalen Chip-Knappheit ist vorerst abgewendet: Der US-Hersteller Micron hat sich mit einer wichtigen Gewerkschaft in Taiwan geeinigt. Beide Seiten erzielten eine Vereinbarung für den bedeutenden Standort Taichung erzielt. Über die Inhalte des Abkommens wurde zunächst nichts bekannt.

Jede Störung der Produktion bei Micron in Taiwan hätte die ohnehin angespannten globalen Lieferketten für Speicherchips beeinträchtigen können. Der Konzern mit Sitz in Idaho ist der drittgrößte Speicherchip-Hersteller der Welt. Taiwan ist ein zentraler Produktionsstandort, an dem das Unternehmen mit rund 15.000 Mitarbeitern unter anderem Chips für Server für Künstliche Intelligenz herstellt. Der KI-Boom hat die Nachfrage nach den Produkten von Chipherstellern wie Micron, Samsung Electronics und SK Hynix zuletzt stark angetrieben. Dies führte jedoch auch zu Forderungen der Belegschaft nach einer stärkeren Beteiligung an den Gewinnen.

Besonders die in Taiwan gefertigten HBM-Chips (High-Bandwidth Memory) sind für den KI-Boom von entscheidender Bedeutung. Diese hochleistungsfähigen Speicherbausteine ermöglichen die schnelle Verarbeitung der gewaltigen Datenmengen, die für das Training und den Betrieb von KI-Modellen erforderlich sind. Micron ist neben SK Hynix und Samsung einer der weltweit führenden Hersteller dieser technologisch anspruchsvollen Komponenten.

12:22 Uhr

An den Finanzmärkten steigt der Druck auf Frankreich

17:43 Der Dax gewinnt deutlich
(Foto: picture alliance / Hans Lucas)

Die Unruhen, welche die politische Unsicherheit vor der Präsidentschaftswahl im kommenden Frühjahr erhöhen, sorgen für einen Ausverkauf bei französischen Staatsanleihen und steigende Renditen. Die zehnjährigen Papiere rentieren mit 5 Prozent – eine Marke, die zuletzt 2002 erreicht worden war. . Damit summiert sich der Anstieg seit Wochenbeginn auf mehr als 0,2 Prozentpunkte. Investoren machen sich zunehmend Sorgen über die politische Stabilität des Landes und die Lage seiner Staatsfinanzen.

Der Renditeaufschlag gegenüber den zehnjährigen Bundesanleihen nähert sich dem Anfang Oktober erreichten 15-Jahres-Hoch von fast 160 Basispunkten an. Die Ausschreitungen hatten sich bis Dienstag beruhigt, doch für Samstag sind weitere Proteste geplant.

11:50 Uhr

Ray-Ban-Aktien heben ab

Ein überraschend starkes Quartalsergebnis schiebt die Aktien des Brillenkonzerns EssilorLuxottica an. Die Papiere des Ray-Ban-Herstellers steigen gut 11 Prozent und setzen sich damit an die Spitze des französischen Leitindex CAC 40.

Der Umsatz des französisch-italienischen Konzerns kletterte im dritten Quartal auf 7,5 Milliarden Euro. Getragen wurde das Wachstum von einer robusten Nachfrage im klassischen Brillengeschäft. Diese glich eine nachlassende Dynamik bei den gemeinsam mit Meta entwickelten Smart Glasses aus, deren Verkäufe sich nach einem starken Jahresauftakt zuletzt verlangsamten.

Der Börsenwert des weltgrößten Brillenherstellers hatte sich in den vergangenen zwölf Monaten nach dem Rekord von 149 Milliarden Euro nahezu halbiert. Auslöser für die Talfahrt waren Bedenken von Investoren hinsichtlich der Unternehmensführung sowie des noch jungen Geschäfts mit Smart Glasses, insbesondere wegen Datenschutzfragen und unsicherer Absatzprognosen.

11:17 Uhr

Aktien eines französischen Einzelhändlers brechen nach Krawallen ein

17:43 Der Dax gewinnt deutlich
(Foto: REUTERS)

Die Unruhen in Frankreich zwingen den Einzelhändler Carrefour zur Senkung seiner Jahresziele. Die Aktien stürzen an der Börse in Paris deshalb knapp 15 Prozent ab. Die Ausschreitungen hätten eine bedeutende Anzahl von Filialen in städtischen Gebieten getroffen und die Mitarbeiter in besonders schwierige Situationen gebracht, so das Unternehmen.

Die Kosten durch Sachschäden, gestohlene Waren und Umsatzausfälle beliefen sich auf einen zweistelligen Millionenbetrag. Etwa 50 Märkte seien direkt angegriffen worden, viele weitere hätten aus Sicherheitsgründen vorübergehend schließen müssen. Weniger Kunden, verkürzte Öffnungszeiten aufgrund von Ausgangssperren sowie höhere Kosten für Sicherheit und Logistik belasteten das Geschäft.

Wegen der verschlechterten Sicherheitslage und der sozialen Spannungen im Heimatmarkt werde im laufenden Jahr nur noch mit einem stabilen bis leicht steigenden bereinigten Gewinn je Aktie gerechnet, erklärte Carrefour. Zuvor war ein Wachstum im hohen einstelligen Prozentbereich angepeilt worden.

10:46 Uhr

Der Ölpreisschock trifft auch die Briten

Steigende Energiepreise haben die Inflation in Großbritannien im September auf den höchsten Stand seit fast einem Jahr getrieben. Insbesondere höhere Spritpreise sorgten dafür, dass die Teuerungsrate auf 3,5 Prozent sprang, wie das Nationale Statistikamt (ONS) in London mitteilte. Dies ist das höchste Niveau seit Oktober 2025. Im August waren die Verbraucherpreise um 3,1 Prozent geklettert.

Die von der Bank of England (BoE) besonders beachtete Inflation im Dienstleistungssektor zog im September sogar auf 3,7 Prozent an, von 3,4 Prozent im August. Der stark steigende Inflationsdruck spricht dafür, dass die BoE den Leitzins im November anheben wird.

10:22 Uhr

Faserproduzent Lenzing holt sich 300 Millionen für Umbau

Der österreichische Faserhersteller Lenzing hat mit seiner Kapitalerhöhung 301,2 Millionen Euro eingenommen. Bestehende Aktionäre zeichneten 99 Prozent der 34,8 Millionen neuen Aktien zu je 8,65 Euro. Auch die Großaktionäre zogen mit: Die B&C Gruppe und Suzano übernahmen gut 52 Prozent des Angebots, die österreichische Oberbank knapp vier Prozent. Mit dem frischen Geld will Lenzing den laufenden Konzernumbau finanzieren.

Im Mittelpunkt stehen der Ausbau des Vliesstoffgeschäfts und die Konzentration des Textilgeschäfts auf Premiumsegmente. Mittelfristig will Lenzing das Ebitda um 150 Millionen Euro steigern, die Marge auf 20 bis 25 Prozent heben und die Verschuldung senken. Die Ankündigung der Kapitalerhöhung hatte die Aktie Anfang Oktober zeitweise auf den tiefsten Stand seit 2009 gedrückt. Die neuen Aktien sollen ab 23. Oktober in Wien gehandelt werden.

10:00 Uhr

Asiatische Börsen uneinheitlich

17:43 Der Dax gewinnt deutlich
(Foto: AP)

Die asiatischen Börsen haben heute keine einheitliche Richtung gefunden. Robuste US-Firmenbilanzen stützten die Kurse in Japan, während Konjunktursorgen die chinesischen Indizes nach unten zogen.

Der Nikkei-Index legte in Tokio um 0,9 Prozent auf 64.621 Punkte zu. Der breiter gefasste Topix gewann ebenfalls 0,9 Prozent. Die Hoffnung auf eine hohe Nachfrage im Sektor für Künstliche Intelligenz (KI) trieb Branchentitel an. Für gute Stimmung sorgten Zahlen von SpaceX: Dank eines boomenden KI- und Satellitengeschäfts hat der US-Konzern seinen Quartalsumsatz mehr als verdoppelt und einen Gewinn erzielt.

Die Börse Shanghai gab hingegen 0,6 Prozent nach. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen verlor 1,1 Prozent. Die Aktien von CATL brachen um rund zehn Prozent ein, nachdem der führende chinesische Batteriehersteller im dritten Quartal ein deutlich schwächeres Gewinnwachstum verzeichnet hatte. Ursachen sind der starke Wettbewerb und der nachlassende Autoabsatz in China. Zur Risikoscheu der Investoren trug auch die schwache Kursentwicklung des Spielzeugherstellers Pop Mart bei, dessen Aktien um 4 Prozent fielen. Anleger befürchteten, dass die Firma enttäuschende Ergebnisse im dritten Quartal vorlegen wird.

09:29 Uhr

Dax startet stabil, rutscht dann ab und erholt sich

Der Dax ist nahezu unverändert in den Handel gestartet. Zum Auftakt stand der deutsche Leitindex bei rund 25.296 Punkten und schaffte es zunächst zweimal kurz über den Schlussstand vom Dienstag. Danach rutschte er bis auf etwa 25.251 Punkte ab, ehe er sich wieder erholte.

09:26 Uhr

Aroundtown verlegt Schwerpunkt auf Wohnimmobilien

Der Immobilienkonzern Aroundtown bezeichnet den Einstieg seiner Wohnimmobilien-Tochter Grand City Properties (GCP) bei LEG Immobilien als “transformativ”. GCP hält gut 20 Prozent und kann den Anteil auf bis zu 29,9 Prozent erhöhen. Für Aroundtown verändert die Beteiligung das Portfolio deutlich: Einschließlich LEG entfallen nun 42 Prozent auf Wohnimmobilien. Zusammen mit Hotels steigt der Anteil auf fast 60 Prozent. Zuvor lag Aroundtowns Schwerpunkt bei Gewerbe-Immobilien.

Finanziell verspricht sich Aroundtown viel. Die LEG-Beteiligung soll den operativen Gewinn anteilig um 15 Prozent erhöhen. Der Konzern verweist auf stabile Mieteinnahmen, niedrigen Leerstand und den Schwerpunkt von LEG in Nordrhein-Westfalen. GCP bezeichnet den Einstieg als Finanzinvestition. Man könne den Anteil je nach Marktlage wieder reduzieren oder verkaufen.

08:57 Uhr

Energiekosten lassen britische Inflation weiter steigen

Die Inflation in Großbritannien ist im September stärker gestiegen als erwartet. Die Verbraucherpreise lagen 3,5 Prozent über dem Vorjahresniveau, nach 3,1 Prozent im August. Ökonomen hatten mit 3,4 Prozent gerechnet. Treiber sind vor allem die höheren Energiekosten infolge des Iran-Kriegs. Auch die Kerninflation zog an, von 2,6 auf 2,8 Prozent. Die Dienstleistungsinflation stieg von 3,4 auf 3,7 Prozent.

Damit wächst der Druck auf die Bank of England. Sie hatte den Leitzins im September bei 3,75 Prozent belassen, Anleger rechnen nun zunehmend mit einer Erhöhung am 5. November. Entscheidend ist, ob der Preisschub auf andere Bereiche übergreift. Sorgen bereiten steigende Löhne und die Gefahr, dass Unternehmen höhere Kosten weitergeben. Die Notenbank rechnet mit rund 3,75 Prozent Inflation Ende 2026 und gut 4 Prozent Anfang 2027.

08:34 Uhr

LEG-Beteiligung könnte Immobilienwerte treiben und Neubau bremsen

Überraschung im Immobiliensektor: Der Immobilienkonzern Grand City Properties hat Anteile von 20 Prozent am Konkurrenten LEG Immobilien erworben. “Das Thema war bislang noch nicht im Markt präsent”, gab ein Händler zu. Die Beteiligung zeige, dass Immobilienaktien aufgrund der globalen Zinssorgen und der Berliner Enteignungspläne mittlerweile stark unterbewertet sein könnten. Daher dürfte dieser Schritt für Kursgewinne bei allen deutschen Immobilienwerten sorgen. Die Folgen für Mieter seien allerdings unangenehm: “Natürlich werden dann noch weniger Wohnungen gebaut, wenn Bestandsimmobilien günstiger zu haben sind als Neubauten”. Die LEG sagte nur, man nehme die Beteiligung des Konkurrenten am eigenen Unternehmen “zur Kenntnis”.

08:20 Uhr

Dax mit festerem Start erwartet

Der Dax wird der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge fester in den Handel starten. Am Dienstag hatte der deutsche Leitindex 0,1 Prozent niedriger bei 25.304 Punkten geschlossen. Sorgen über die weitere Entwicklung im Technologiesektor ließen die Anleger nicht los. Nach unten ging es auch an der Wall Street.

  • Im Mittelpunkt steht erneut der Technologiesektor. Die Anleger blicken auf die Zahlen von SAP, IBM, Tesla und Meta.

  • Die schwedische Beteiligungsgesellschaft EQT will einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge den deutsch-niederländischen Diagnostik-Spezialisten Qiagen für mehr als neun Milliarden Euro übernehmen.

  • Die Deutsche Börse erwartet nun für 2026 Nettoerlöse von mehr als 6,5 Milliarden statt der zuvor angepeilten mehr als 6,4 Milliarden Euro.

  • Der Sportartikelkonzern Adidas schraubt seine Gewinnprognose für das laufende Jahr nach einem Rekordquartal nach oben.

  • Auf der Konjunkturseite veröffentlicht die Bundesbank ihren Monatsbericht. Darin wird unter anderem die wirtschaftliche Lage beleuchtet.

08:05 Uhr

Sorge vor Lieferengpässen treibt Ölpreise

Die Ölpreise legen um mehr als einen Dollar zu. Treiber sind die Spannungen im Nahen Osten, die Sorgen über Lieferunterbrechungen schüren. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuert sich um 1,5 Prozent auf 110,38 Dollar.

Der Preis für US-Öl der Sorte WTI steigt um 1,4 Prozent auf 99,18 Dollar. “Die Ölpreise haben in den vergangenen Handelstagen eine Achterbahnfahrt hinter sich”, sagte Suvro Sarkar, Energieanalyst bei DBS. Anleger seien hin- und hergerissen zwischen der Hoffnung auf Vermittlungsbemühungen Pakistans im Iran-Krieg und der Befürchtung, dass ein Frieden noch in weiter Ferne liege.

07:48 Uhr

DIW bescheinigt Baubranche Produktivitätsproblem

Deutschlands Baubranche hat ein Produktivitätsproblem. Das zumindest ergab eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Demnach lag die Arbeitsproduktivität 2025 fast 30 Prozent unter dem Niveau von 2010. Das könnte zum Problem werden, wenn der Staat Milliarden in die Infrastruktur steckt: Steigt die Bauleistung nicht, drohen vor allem höhere Preise. Nach Berechnungen des DIW könnte die Branche rund zwölf Prozent mehr leisten, wenn schwächere Betriebe zu produktiveren Firmen aufschließen. Das entspräche knapp 350.000 zusätzlichen Beschäftigten.

Mehr Arbeitskräfte allein dürften das Problem kaum lösen. Das DIW setzt deshalb auf modernere Verfahren, Digitalisierung und Robotik. Auch der Staat könne helfen, etwa mit weniger Bürokratie, innovationsfreundlichen Ausschreibungen und Pilotprojekten. “Wenn wir dahin kommen, dass wir auf dem Bau nicht nur mit Maschinen, sondern auch mit Robotern arbeiten, können wir die Arbeitsproduktivität hier enorm steigern”, sagte Co-Autor Alexander Schiersch.

07:31 Uhr

Australische Märkte wetten auf Zinserhöhung

Die australischen Finanzmärkte erhöhen ihre Wetten auf die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung durch die australische Zentralbank RBA im November. Die Erwartungen sind gestiegen, nachdem der RBA-Vize, Andrew Hauser, vor “wesentlich schlechteren” Inflationsaussichten gewarnt hatte. Inzwischen ist eine Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent eingepreist, nach 25 Prozent zu Beginn der Woche. Dennoch dürfte diese Wahrscheinlichkeit weiter steigen, insbesondere wenn die kommenden Inflationsdaten für das 3. Quartal Anzeichen einer weiteren Verschlechterung zeigen.

07:13 Uhr

Boeing bekommt 737-Max-Zulassung

Boeing hat nach jahrelangen Verzögerungen die Zulassung für die größte Variante der 737 Max bekommen. Die US-Luftfahrtaufsicht FAA gab grünes Licht, obwohl Ende September noch ein Softwarefehler bekannt geworden war. Die Behörde prüfte ihn, sah darin aber kein Hindernis. Für die Maschine mit bis zu 230 Sitzen liegen mehr als 1500 Bestellungen vor. Sie soll Boeing im Wettbewerb mit dem Airbus A321neo stärken. Die kleinere 737 Max 7 wurde bereits im August zugelassen.

Die 737 Max brachte Boeing in seine schwerste Krise. Bei zwei Abstürzen 2018 und 2019 starben 346 Menschen. Auslöser war eine Assistenzsoftware, die unter bestimmten Bedingungen zu stark in die Steuerung eingriff. Boeing musste die Produktion aussetzen, sie bleibt eingeschränkt. Neue Zweifel am Qualitätsmanagement weckte Anfang 2024 ein weiterer Zwischenfall: Im Steigflug brach ein Rumpfteil aus einer fast neuen 737 heraus.

06:54 Uhr

Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung in Australien steigt

Die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinserhöhung in Australien ist deutlich gestiegen. Notenbank-Vizechef Andrew Hauser warnte vor “schwierigen Entscheidungen” und einem “deutlich schlechteren” Inflationsausblick. An den Finanzmärkten stieg die Wahrscheinlichkeit einer Erhöhung am 3. November nach seinen Aussagen von 30 auf 45 Prozent. Die Inflation lag im August bei 4 Prozent. Zugleich betrachteten Unternehmen laut Hauser inzwischen 3,5 Prozent als “das neue Normal”. Verfestige sich diese Erwartung, könnten höhere Zinsen nötig werden.

Eine weitere Erhöhung ist aber keineswegs sicher. Die australische Ökonomin Diana Mousina verweist im britischen “Guardian” auf den schwächeren Arbeitsmarkt und darauf, dass die Notenbank RBA erst im vergangenen Monat die Zinsen angehoben hatte. Entscheidend dürften die neuen Inflationszahlen am kommenden Mittwoch werden. Barometer ging erstmals seit Monaten nach unten.

06:30 Uhr

Das wird heute für den Dax wichtig

Der Dax hat angesichts vager Hoffnungen auf eine Lösung im festgefahrenen Nahost-Konflikt gestern seine Tagesverluste fast vollständig abgeschüttelt. Die Öl- und Gaspreise sanken. Zudem stützte die positive Börsenstimmung in den USA. Mit einem Minus von 0,06 Prozent auf 25.304 Punkte ging der deutsche Leitindex aus dem Tag, nachdem er zeitweise bis an die 25.000-Zähler-Marke abgesackt war. 

Das Walldorfer Softwarehaus SAP läutet wie üblich heute die Bilanzsaison der Dax-Konzerne ein. Ihr Hauptaugenmerk richten Börsianer erneut auf die Entwicklung des Cloud-Geschäfts, dessen Wachstum sich zuletzt leicht abgeschwächt hatte. Vom Unternehmen befragte Analysten erwarten für das dritte Quartal ein Umsatzplus in dieser Sparte von 24 Prozent auf 6,58 Milliarden Euro. Der operative Gewinn sei voraussichtlich um 15 Prozent auf 2,94 Milliarden Euro gestiegen.

Nach der Prognosesenkung vom Juli hoffen Anleger auf ermutigende Zahlen von IBM. Finanzchef James Kavanaugh hatte seinerzeit in einem Reuters-Interview für die zweite Jahreshälfte eine Erholung des schwächelnden Geschäfts mit Großrechnern in Aussicht gestellt. Analysten rechnen für das dritte Quartal mit einem Umsatz von 16,82 Milliarden Dollar und einem Gewinn von 2,85 Dollar je Aktie.

Der US-Elektroautobauer Tesla legt nach US-Börsenschluss seine Zahlen für das dritte Quartal vor. Analysten erwarten im Schnitt einen Umsatz knapp unter Vorjahr von rund 27,9 Milliarden Dollar und einen bereinigten Gewinn von 43 Cent je Aktie nach 50 Cent im Vorjahreszeitraum. Dank einer Erholung des Absatzes in Europa könnte Tesla in diesem Jahr erstmals seit 2023 die Verkäufe wieder steigern. Die Anleger interessiert aber vor allem, ob der Autobauer die milliardenschweren Investitionen in Künstliche Intelligenz und Robotaxis stemmen kann. Zudem sorgen Spekulationen über eine mögliche Fusion mit Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX für Aufmerksamkeit.

Der Facebook-Mutterkonzern Meta gewährt mit seinen Quartalszahlen einen Einblick, ob sich die milliardenschweren Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) allmählich auszahlen. Analysten erwarten im Schnitt ein Umsatzplus von 24 Prozent auf 63,4 Milliarden Dollar, was eine Verlangsamung im Vergleich zu den 28 Prozent Wachstum im Vorquartal wäre. Der Nettogewinn soll den Prognosen zufolge um rund 17 Prozent auf 15,4 Milliarden Dollar sinken. Im Fokus der Anleger steht neben den Ausgaben für den Ausbau der KI-Infrastruktur vor allem die Akzeptanz des neuen digitalen Assistenten “Muse”. Konzernchef Mark Zuckerberg versucht, mit neuen KI-Produkten eine Einnahmequelle jenseits des klassischen Werbegeschäfts aufzubauen.

Außerdem veröffentlicht die Bundesbank heute ihren Monatsbericht. Darin wird unter anderem die wirtschaftliche Lage beleuchtet. Europas größte Volkswirtschaft ist zuletzt drei Quartale in Folge gewachsen, angekurbelt vor allem durch die Exporte und staatliche Investitionen. Die Wirtschaft komme langsam aus der Stagnation heraus, doch der Aufschwung trage sich nicht selbst, so die Analyse von ZEW-Präsident Achim Wambach. Das zeigt sich auch darin, dass der Konjunkturoptimismus der Börsenprofis im Oktober einen Knacks bekommen hat: Das vom Forschungsinstitut ZEW erhobene Barometer ging erstmals seit Monaten nach unten.



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