“매우 적은 신뢰”와 사임 물결: CDU 기반은 Merz에 대해 격노함
Berlin/Erfurt – [–>In der CDU-Basis wächst der Frust über die eigene Parteispitze! Wenn am Montag über 100 Lokalpolitiker aus ganz Deutschland für zwei Tage im Konrad-Adenauer-Haus anrücken, haben vor allem die Kreischefs aus Thüringen und Brandenburg ordentlich Wut im Gepäck. Der Glaube an Bundeskanzler Friedrich Merz (70) bröckelt.
Am deutlichsten sagt es Hannes Raebel (35), CDU-Chef im Kreis Weimarer Land: „Ich habe nur sehr wenig Vertrauen inzwischen in das Berliner Führungspersonal.“ Er bezweifle, dass die CDU-Spitze noch genügend Autorität habe. Geplant ist ein Austausch mit Merz und der CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann (44) in Berlin. Doch Raebel hält schon den geplanten Ablauf des Krisengipfels für falsch: „Wir müssen da nicht über irgendwelche Satzungs- und Programmdiskussionen sprechen.“ Sein Vorschlag: alle Kreisvorsitzenden in einen Raum, Handys draußen und dann mehrere Stunden Klartext mit der Parteiführung.
Für Hannes Raebel (35), CDU-Vorsitzender im Kreis Weimarer Land, hat Kanzler Merz nicht mehr genügend Autorität
Die Wahlpleiten in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin nennt Raebel eine „absolute Katastrophe“ und warnt seine Partei eindringlich: „Wenn man das wegignoriert, wenn man weiter so dahinwurschtelt, werden wir spätestens bei der übernächsten Wahl im Bund, 2033, wirklich blau regiert werden.“
„Endlich mal was zustande bringen“
Christian Herrgott (42, CDU), Landrat des Saale-Orla-Kreises, zeigt sich ebenfalls enttäuscht: „Ich hätte mir mehr Austausch mit dem Bundesvorsitzenden und den tatsächlich Verantwortlichen gewünscht.“ Und Herrgott stellt klar: Für „einen bunten Abend“ müsse er nicht nach Berlin fahren. Herrgotts Ansage an Berlin: Die Verantwortlichen seien gewählt, jetzt müssten sie „endlich mal was zustande bringen“.
Auch in Brandenburg brodelt es: Die Alarmlampe sei „dunkelrot“, sagt CDU-Kreischefin Désirée Schrade (40) aus Frankfurt (Oder) und erklärt: „Es gibt schon spürbar Austritte.“ Diese würden alle mit der Unzufriedenheit mit der Bundespolitik begründet. Schrade bringt auch eine Trennung von Kanzleramt und Parteivorsitz ins Spiel. Es brauche jemanden, der die Kraft habe, sich um die Partei zu kümmern. „Wenn er das nicht hat, sollte er es nicht mehr machen.“
Die CDU-Kreischefin Désirée Schrade (40) aus Frankfurt (Oder) berichtet von immer mehr Parteiaustritten wegen Merz
Wenn die Politik nicht liefere, mache man „den Populisten den Weg frei“, sagt der CDU-Kreischef in Potsdam-Mittelmark, Christian Große (48). Kommunen ächzten unter Schuldenbergen. „Die Bürger werden merken, dass Kommunen ihre Aufgaben nicht mehr wahrnehmen können.“ Große forderte, der Bund solle anfangen, beim Personal zu sparen, anstatt „neue Steuern zu erfinden“. Große giftet damit gegen die Zuckersteuer und die geplante Plastiksteuer.